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Verein Asv Steinegg 
Geschichte die wir nicht vergessen

Am 7. Juni 1969 fand beim Oberwirt in Steinegg eine Versammlung mit dem Ziel der Gründung eines Sportvereins statt. Zu den Gründungsmitgliedern zählten Auer Rudolf, Mahlknecht Paul, Rieder Alois, Rieder Josef – Berger, Vieider Alois – Pstoß, Schroffenegger Alois – Oberwirt, u.a. Aus ihren Reihen setzte sich auch der erste Ausschuss zusammen, dessen erster Präsident Auer Rudolf war.

Im Sommer begann die anfänglich recht rege Aktivität mit dem ersten Sportfest am 22. Juni in der Nähe des Ritterhofes.

Im Winter fanden erste Vereinsmeisterschaften der Sektionen Ski und Rodeln statt; Kegler und Sportschützen waren zu Beginn die „Aushängeschilder“ des Vereins.

1969 hatte der Verein bereits 83 eingeschriebene Mitglieder und im selben Jahr umfasste der Haushalt ein Budget von rund 1 Million Lire; der erste Eintrag im Kassabuch ist eine Spende in der Höhe von 1.000 Lire! Jedoch schon im Mai 1970 kam es zum ersten Wechsel in der Vereinsführung: Rieder Alois trat die Nachfolge von Auer Rudolf an. Wie sein Vorgänger glaubte auch der neue Präsident, den von der Jugend so sehr gewünschten Sportplatz umgehend verwirklichen zu können. Die Suche nach einem geeigneten Ort für den Sportplatz erwies sich jedoch bald schwieriger als geahnt. Hochs und Tiefs im Sportvereinsleben waren in der Folge eng mit der Sportplatzdiskussion verbunden.

Inzwischen konnte im Winter 1970/71 erstmals ein Skikurs mit Militärskilehrern angeboten werden. In den Sommersportarten begnügte man sich mit Schwimmwettbewerben und Geländelauf. Zwar gab es bereits 1971 ein Sektion Fußball, jedoch keinen dafür vorgesehenen Platz.

Im Jänner 1972 erfolgte ein erneuter Wechsel des Präsidenten. Der bisherige Schriftführer Josef Rieder – Berger blieb allerdings auch nur für 1 Jahr im Amt. Sein Nachfolger wurde Hans Mahlknecht, ehe 1975 nocheinmal der Gründungspräsident Auer Rudolf folgte.

Mitte der Siebziger Jahre erreichte die Stimmung einen Tiefpunkt. Die Hoffnung auf einen Sportplatz war geschwunden, nur der Schießsport entwickelte sich zügig weiter. Schießen war anfänglich eine Sektion des SV, löste sich aber Mitte der Siebziger Jahre als eigenständiger Verein. Im Oktober 1977 trafen sich an die 20 Jugendliche mit Bürgermeister Hans Mahlknecht, den Gemeinderäten Alois Lunger – Poster und Josef Vieider – Burger sowie Pfarrer Alois Pföstl mit dem Vorhaben, den Sportverein wieder zu beleben. Ein provisorischer Ausschuss unter der Leitung von Cyprian Schroffenengger wurde gebildet. Sogleich ging man an die Ausarbeitung neuer Statuten und die Vorbereitung einer Vollversammlung, welche am 4. Dezember im Kulturhaus mit 39 Teilnehmern stattfand. Einmal mehr beherrschte auch in den folgenden zwei Jahren die Suche nach geeigneten Sportstätten die Diskussion. 1979 folgten endlich Taten: nacheinander konnten Rodelbahn, Langlaufloipe und Skilift verwirklicht werden. Auch die Tischtennisspieler bekamen 1982 mit der Fertigstellung der Turnhalle eine Wettkampfstätte. Mit der neuen Orientierungslaufkarte am Riedl konnte der erste internationale Wettbewerb nach Steinegg geholt werden.

Im März 1980 erfolgte die Aufgliederung der bisherigen Sektionen „Sommer“ und „Winter“ in Langlauf, Rodeln, Ski und Tischtennis. Damit waren die Schwerpunkte für die Aktivitäten der nächsten Jahre festgelegt. Als im Sommer 1984 das Sportzentrum mit Tennis- und Fußballplatz eingeweiht wurde, gesellten sich zwei weitere Sektionen hinzu. Inzwischen war der Mitgliederstand auf über 200 angewachsen.

Bot man bis 1984 nur Schülerkurse in den traditionellen Wintersportarten an, so konnte im Rahmen des Schulsports das Programm um Tennis, Fußball, Tischtennis und Eislaufen erweitert werden. In diesem Jahr gab es mit dem Italienmeistertitel im Orientierungslauf durch Luis Lantschner einen ersten Höhepunkt in der Sportbilanz des Vereins, der auch gebührend gefeiert wurde.

Übergemeindliche Aktivitäten wagten ebenso die anderen Sektionen: Fußballer, Kegler, Tennisspieler, Skifahrer, Rodler und Tischtennisspieler beteiligten sich an auswärtigen Wettkämpfen.

Seit 1986 besteht mit der Raiffeisenkasse Karneid/Steinegg ein Sponsorvertrag, dessen erste Summe 3.000.000 Lire pro Jahr betragen hat und ab diesem Zeitpunkt nannte sich der Verein SV Steinegg/Raiffeisen.

Seid den 80er Jahren organisierte der Verein sogar 2 Sportbälle im Jahr und zwar einem im Frühjahr und einen im Herbst, bei dem sogar in den damaligen Zeiten auch die Kastelruther Spatzen als Tanzkapelle auftraten.

1986 beteiligte sich der Sportverein mit einer Spende von 3.000.000 Lire beim Ankauf des Kirchenfensters mit der Abbildung des Heiligen Don Bosco und somit beim Bau der neuen Pfarrkirche in Steinegg.

1991 beschloss der Ausschuss die Einführung eines Informationsblattes, welches vierteljährlich herausgegeben wurde und die laufenden Tätigkeiten der einzelnen Sektionen beinhaltete.

In den 90er Jahren organisiere der Sportverein in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverein die internationalen Wandertage welche dann der Tourismusverein zur Gänze übernommen hat.

In diesen Jahren entstand die Idee einen Zehnkampf einzuführen, wobei die Ergebnisse aus den einzelnen Veranstaltungen der Sektionen pro Jahr zusammengezählt wurden.

Im Juni 1994 feierte der Verein sein 25jähriges Bestehen mit der Einweihung des Sportplatzes. Zu diesem Anlass wurde ein dreitägiges Zeltfest veranstaltet.

Der Skilift beim Fuchserhof wurde im Frühjahr 2000 abgebaut und nach Tschechien verkauft. Dafür versprach die Gemeinde die Fahrtkosten für das Bringen der Kinder zu den Skikursen nach Karrerpass zu übernehmen.

Im Herbst 2003 wurde dann der erste Vereinsbus in der Geschichte des Vereins angekauft. Ein Fiat Ducati wurde ausgewählt und durch die Unterstützung der Sporthilfe, Sparkassenstiftung, Gemeinde Karneid und Eigenmittel finanziert. Christoph Rieder übernahm die Verwaltung und den Verleih an die verschiedenen Vereine in der Gemeinde.

Im Winter 2003/2004 wurde für den Sportplatz kein Pächter gefunden und somit übernahm der Präsident Johann Oberberger das Vereisen und die Führung des Eislaufplatzes.

Da der Verein regelmäßig Feste am Sportplatz organisiert hat, wurde kurzerhand beschlossen zwei Container der Firma Niederstätter anzukaufen und sie als Küche und Aufschank umzubauen. Somit konnte in kürzester Zeit der Festbetrieb auch für größere Veranstaltungen organisiert werden. Die Container können auch mobil für andere Veranstaltungen genutzt werden und an die Vereine der Gemeinde Karneid verliehen werden.

Eine weitere Investition, die sich schon jetzt bezahlt gemacht hat, ist der Ankauf eines Festzeltes, das im Frühjahr aufgebaut werden kann und den ganzen Sommer lang vom Verein selbst als auch von anderen Vereinen und Personen genutzt werden kann.

Im Jahr 2007 wurde eine Hompeage für den Verein eingerichtet, wobei Psenner Andreas sich bereit erklärt hat diese in Eigenregie zu erstellen und auch zu warten. Für die Aktualisierung derselben konnte Manuela Tschager gewonnen werden. Ein Vergleich der finanziellen Situation aus dem Jahre 1993 mit Ausgaben von 60 Millionen Lire ( 30.000,00 Euro) zur heutigen Situation mit einem Volumen von über 100.000,00 Euro zeigt das Anwachsen der Tätigkeiten aber auch die Kostenintensivierung die der Sport allgemein erlebt. Der Verein ist mit seinen über 250 Mitglieder einer der größten Vereine in der Gemeinde Karneid.




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